Art Director Jobs

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Wer kennt ihn nicht: den Art Director? In keiner Werbeagentur darf er fehlen. Er ist das wichtigste Bindeglied zwischen Kundenberatung…

Art Director Jobs – was macht so ein Art Director?

Der Art Director (manchmal auch Art-Direktor) ist die Bezeichnung für einen Kommunikationsdesigner in der Werbung. Früher nannte man diesen Job Grafik-Designer, dann Kommunikationsdesigner und schließlich Art Director, wobei man heutzutage einen Art Director niemals als Grafiker bezeichnen sollte. Der Grafiker ist in seinen Augen so etwas ähnliches wie ein „Bilderbastler“. Die Bezeichnung Art Director ist nicht geschützt und kann von jedem genutzt werden. Normalerweise haben Art Directoren in Werbeagenturen aber Design studiert. Die Karrierestufe eines Art Directors beginnt als Junior Art Director, dann Art Director und schließlich Senior Art Director. Danach kann der Kreative nur noch zum Creative Director Art aufsteigen. Art Directoren arbeiten oft in Teams zusammen, mindestens aber zusammen mit einem Texter. Gemeinsam arbeiten sie konzeptionell, wobei der Texter für die Ausformulierung der Konzepte zuständig ist. Der Art Director Job hat – obwohl er ein Kreativ-Beruf ist – normalerweise nichts mit Malen oder Zeichnen zu tun. D.h. wer gerne malt und zeichnet, eignet sich noch lange nicht als Art Director. Vielmehr geht es hierbei um das Gestalten und Arrangieren von Text und Bild. Das kann aber sehr vielfältig sein. So unterscheidet sich der Art Director Job stark von dem eines Online Art Directors. Während der Art Director im Print-Bereich alle möglichen Druckprodukte gestaltet, widmet sich der Online Art Director den Webseiten, Apps und ggf. auch dem Bewegtbild. Manche Art Directoren haben sich zudem auf bestimmte Bereiche fokussiert, so gibt es den Editorial-Designer oder auch den Logo-Designer. Außerdem unterscheidet man noch mal zwischen den Bereichen Klassik (above the line) und Dialog (below the line). In der Klassik sieht der Art Director Job so aus, dass vor allem Plakate, Broschüren und TV-Kampagnen konzipiert und gestaltet werden. Im Dialog (oder auch Direktmarketing) geht es vielmehr um Mailings, Flyer bzw. alle Kommunikationsformen, die gezielt an einen bestimmten Kunden oder Interessenten gerichtet sind. Gerade in Werbeagenturen ist es im Art Director Job wichtig, dass das Corporate Design (CD) von Unternehmen eingehalten wird, schließlich möchte man, dass sich alle Werbe- und Kommunikationsmaterialen eindeutig einem Absender zuweisen lassen (Wiedererkennungswert).


Aufgaben und Anforderungen im Job

Im Art Director Job geht es um das Konzipieren und Gestalten. D.h. zuerst kommt die Idee, dann die Umsetzung. Das kann auf vielfältigste Weise geschehen, wie z. B. beim Erstellen von Mailings, Broschüren, Flyern, Entwickeln von Logos oder auch bei TV-Kampagnen. Der Art Director übernimmt dann zwar auch die künstlerische Verantwortung, aber letztendlich entscheidet der Creative Director darüber, ob dies so umgesetzt wird. Art Directoren, die besonders kreativ und einfallsreich sind, haben gute Chancen in großen Werbeagenturen internationale Design- und Kreativpreise zu gewinnen – was wiederum den eigenen Marktwert erhöht. Während in den 90er Jahren viele Quereinsteiger zum Art Director wurden, ist dies heute nicht mehr so einfach möglich. Viele Agenturen und Unternehmen erwarten eine fundierte Ausbildung, bzw. mindestens ein Studium in diesem Bereich. Vor allem durch die vielen unterschiedliche Design-Studiengänge gibt es auch zahlreiche studierte Art Directoren auf dem Markt. Außerdem wichtig: die Kreativität. Eine fundierte Ausbildung oder ein Studium sind zwar toll, aber noch lange nicht ausreichend. Viel wichtiger ist, für wen man bereits gearbeitet hat. D.h. für welche Kunden und auf welchen Marken konnte man bereits glänzen. Kreative, die z. B. noch nie auf einer großen Marke wie BMW oder Lufthansa gearbeitet haben, tun sich später merklich schwer damit, wenn sie plötzlich eine Marke weiterentwickeln sollen oder mit einem bestehenden Corporate Design umgehen müssen.


Aller Anfang ist schwer

Wer denkt, man würde bereits mit einem Abschluss als Kommunikationsdesigner sofort einen tollen Job in der Medienwelt ergattern, irrt. Viele Absolventen haben bereits während des Studiums in einer Werbeagentur oder einer Online-Agentur gearbeitet und konnten so Erfahrungen sammeln und sich eine Mappe zusammenstellen. Wer dieses Glück nicht hatte oder sich lieber anderen Dingen widmete, muss nach dem Abschluss ein Praktikum bei einer Agentur anfangen. Einen direkten Einstieg ohne Erfahrungen gibt es so gut wie nie. Auch die Anfangsgehälter für Junior Art Directoren bewegen sich meist nur zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Wer in seinem Job aber gut ist und nach ein paar Jahren Senior Art Director wird, kann dann mit 4.000 bis 5.000 Euro rechnen. Wer aber plant, in der Werbung berühmt oder zumindest bekannt zu werden und zahlreiche internationale Auszeichnungen und Preise zu gewinnen, sollte sich genau überlegen, zu welcher Agentur er möchte. Wer bei einer kleinen Werbeagentur anfängt, wird später fast nie zu einer der großen Network-Agenturen wie Ogilvy, Saatchi oder Publics wechseln. Auch die kreativen Flagg-Schiffe wie Jung von Matt suchen zwar immer nach jungen Kreativen, aber diese kommen fast immer von anderen kreativen Werbeagenturen. Deshalb: Macht am besten den Anfang in einer großen renommierten Agentur und sammelt so viele Marken und Preise wie Ihr nur könnt. Wenn Ihr später keine Lust mehr auf die Werbewelt habt, könnt Ihr Euch eine kleine Agentur in einem Vorort suchen, die Euch wärmstens empfängt.


Die Mappe entscheidet

In der Werbung werden nicht Leute gesucht, die Computer bedienen können, sondern Kreative. Menschen, die sich etwas einfallen lassen, um die Zielgruppen mit ihren verrückten Ideen zum Kaufen zu überreden. Deshalb ist es auch am Anfang so wichtig, kreative Projekte und große Marken in seiner Mappe zu sammeln. Niemanden interessiert es, ob Ihr vielleicht einen Doktortitel in einem Fach gemacht habt. Viel wichtiger sind die Kunden für die Ihr gearbeitet habt und welche Awards Ihr mit Eurer Arbeit gewonnen habt. Klingt alles nicht so einfach – und das ist es auch nicht. Nur wenige Designer gewinnen am Ende die lang ersehnten Preise und Auszeichnungen. Viele gewinnen niemals im Leben einen dieser Awards. Aber genau sie sind es, die Euch die Türen in den großen Agenturen öffnen.


Zukunftsaussichten als Art Director

Normalerweise sind die Zukunftsaussichten als Art Director sehr gut, da man gerade für die Medien immer Kreative brauchen wird, die diese gestalten. D.h. aber nicht, dass der Art Director Job immer krisensicher ist. Vor allem durch die Digitalisierung und das Internet hat sich der Schwerpunkt im Design auf Online verlagert. Das führte dazu, dass viele Art Directoren aus der Klassik bzw. im Print-Bereich plötzlich arbeitslos wurden, weil sie sich weitergebildet haben. Auf der anderen Seite entstand eine große Nachfrage nach Online Art Directoren. Wichtig ist vor allem, dass man fleißig im Art Director Job gute Kunden und vor allem Marken sammelt auf denen man gearbeitet hat. Dies sollte sich alles im Portfolio des Kreativen wiederfinden.


Ähnliche Berufe zum Art Director Job

Der Art Director kann unterschiedliche Berufsbezeichnungen haben, vor allem dann, wenn er sich auf bestimmte Bereiche konzentriert hat, z. B. Motion Art Director, Screen Designer, Creative Director Art, Mediengestalter (Ausbildung), Grafiker, Reinzeichner, Kommunikationsdesigner oder auch UX-Designer.


Ausbildungsmöglichkeiten

Die meisten Designer studieren anfangs Kommunikationsdesign. Hierfür gibt es zahlreiche Studiengänge in Deutschland, die teils auch unterschiedliche Schwerpunkte aufweisen. Es gibt aber auch viele Quereinsteiger, die z. B. über eine Mediengestalter-Ausbildung zum Designer wurden. Die wichtigsten Hochschulen für Design und Gestaltung und Deutschland sind:


Miami Ad School Europe, Hamburg
Die Miami Ad School ist eine Privatschule, die dementsprechend auch höhere Studiengebühren kassieren. Das Besondere: Hier können sich auch Texter/Copywriter ausbilden lassen.
Miami Ad School

Fachhochschule Mainz:
Neben dem Kommunikationsdesign-Studium gibt es zahlreiche weitere kreative Studiengänge und Aufbaustudiengänge. Neben digitaler Gestaltung ist ein weiterer Schwerpunkt die Buchgestaltung.
HS Mainz

HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft, Campus Köln
Ob Grafikdesign und visuelle Kommunikation oder Kommunikationsdesign – neben den klassischen Designstudiengängen gibt es zahlreiche weitere Medienfächer. Für Medieninteressierte ein Muss.
HMWK

Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe wurde gemeinsam mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) 1992 gegründet – von daher ist der Schwerpunkt schon immer auf das Digitale konzentriert.
HFG Karlsruhe

Hochschule RheinMain University of Applied Sciences
Der Schwerpunkt lag beim Designstudium hier schon immer auf Werbung und Design. Mit den neuen Gebäude auf dem ehemaligen ZDF-Gelände kamen weitere medienrelevante Studiengänge dazu.
Hochschule Rhein-Main

Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Während die Hochschule in den 90ern zahlreiche kreative Werbemacher hervorbrachte, wandelte sie sich in den folgenden Jahren immer mehr zur Kunstschule. Interessant vor allem für all jene, die sich nicht zwischen einem Design- und einem Kunststudium entscheiden könnnen.
Hochschule für Gestaltung Offenbach

Ähnliche Berufsbezeichnungen