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Beruf Content Creator: Mehr als nur Selfie-Videos und YouTube-Vlogs

Manuela 07.12.23

In einer Welt, die von Likes, Shares und viralem Content lebt, hat sich der Beruf Content Creator zu einer echten Trendposition entwickelt. Hört sich doch traumhaft an: Hier mal ein paar Bilder auf Instagram hochladen und bei Youtube ein unterhaltsames Video posten. Wer möchte nicht auch gerne in diesem coolen Job arbeiten? Doch ist das wirklich so, oder steckt hinter dem Beruf vielleicht noch viel mehr? 

Inhaltsverzeichnis

 

Also los geht´s: Stürzen wir uns in das bunte Universum der digitalen Kreativität und gehen dem Beruf Content Creator genauer auf den Grund! Insbesondere angestellte Content Creators in Agenturen und Firmen üben eine weitreichende Palette an Aufgaben aus, die über das reine Influencer-Dasein weit hinausgehen.

Die Klischees: Ein kurzer Blick hinter die Kulissen des Content Creator

„Den ganzen Tag nur kreativ sein und dabei Geld verdienen? Das ist doch ein Traumberuf!“ – so denken viele Menschen, wenn sie von dem Beruf Content Creator hören. Und ja, kreativ sein gehört definitiv dazu. Aber dieser Beruf hat auch seine Schattenseiten. Zwischen ständigen Deadlines, kreativen Blockaden und der immerwährenden Jagd nach dem nächsten viralen Hit existieren eine Menge Herausforderungen, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind.

Ein weiteres Klischee: „Content Creators sind nur Influencer, die mit Produkten posieren.“ Falsch! Zwar gibt es Influencer, die gleichzeitig als Content Creators arbeiten, die Berufsbezeichnung erstreckt sich allerdings auf viel mehr. Insbesondere in Agenturen und Firmen werden Content Creators für ihre Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen geschätzt.

Der Unterschied zu Influencern

Ein entscheidender Unterschied zwischen Content Creators in Agenturen und Influencern liegt in der Zielsetzung ihrer Arbeit. Während Influencer oft im Mittelpunkt stehen und ihre eigene Persönlichkeit als Marke nutzen, arbeiten Content Creators in Agenturen eher im Hintergrund. Sie sind die kreativen Köpfe, die Inhalte für Unternehmen entwickeln und deren Botschaften in ansprechende Formate verpacken.

Der Arbeitsalltag in der Agentur: Content Creator im Einsatz

Die Aufgaben im Beruf Content Creator gestalten sich so vielfältig wie die Social-Media-Plattformen selbst. Von der Konzeption von Kampagnen über die Entwicklung von visuellen Inhalten bis hin zur strategischen Veröffentlichung – hier ist Kreativität gefragt, aber auch ein tiefes Verständnis für die Zielgruppe und die Markenbotschaft.

Konzeption und Ideenfindung

Der Prozess beginnt oft mit einer Brainstorming-Session. Hier werden Ideen gesammelt, Konzepte entwickelt und Strategien festgelegt. Ein Content Creator muss nicht nur kreativ denken, sondern ebenfalls die Zielsetzung des Auftraggebers im Auge behalten.

Content-Erstellung

Sobald das Konzept steht, geht es an die Umsetzung. Ob Grafiken, Videos, Blogbeiträge oder interaktive Inhalte – der Content Creator setzt Ideen in die Realität um. Dabei spielt die Kenntnis verschiedener Tools und Software eine ebenso wichtige Rolle wie das Gespür für aktuelle Trends.

Analyse und Optimierung

Nach der Veröffentlichung ist die Arbeit noch nicht erledigt. Ein guter Content Creator analysiert die Performance der Inhalte, zieht Schlüsse aus den Daten und optimiert zukünftige Kampagnen. Das erfordert nicht nur kreatives Talent, sondern auch analytisches Denken.

Das Team im Hintergrund

Im Beruf Content Creator besteht natürlich die Möglichkeit, solo unterwegs zu sein. Dies kommt aber selten vor. Meist arbeitet er in Agenturen im Team mit Grafiker:innen, Texter:innen, Strateg:innen und Social-Media-Manager:innen zusammen. Die enge Koordination ist entscheidend, um eine konsistente und wirkungsvolle Online-Präsenz für das Unternehmen zu schaffen.

Gehalt für kreative Köpfe: Was klingelt da in der Kasse?

Selbstverständlich spielt Geld bei der Wahl des Traumjobs eine Rolle. Laut gehalt.de können Content Creators in Deutschland mit einem durchschnittlichen Bruttojahresgehalt zwischen 35.000 und 50.000 Euro rechnen. Für Frischlinge im Content-Game sind es erstmal etwa 35.000 Euro. Aber keine Sorge, mit Erfahrung und Skills steigt auch das Gehalt.

Klar, wie sollte es anders sein: Der Verdienst hängt von Erfahrung, Region und der Größe des Arbeitgebers ab. Und ja, es ist zudem eine Frage der Wertschätzung und des Budgets. 

Alles in allem: Der Beruf Content Creator ist nicht nur kreativ und erfüllend, sondern kann sich mit der Zeit auch positiv auf das Portemonnaie auswirken. 

Der kreative Pfad zum Beruf Content Creator: Nicht nur Theorie, sondern auch 'ne Menge Spaß!

Jetzt, wo wir schonmal wissen, was ein Content Creator macht, stellt sich die Frage, wie man Content Creator werden kann?

1. Studieren ohne Stress:

Ein Studium kann eine gute Basis sein. Aber keine Panik, es gibt keinen geheimen Content-Creator-Abschluss. Hauptsache, du schnappst ein paar (oder auch ein paar mehr) Skills auf und lernst, wie man das Ganze auf die Straße bringt.

2. Kreativität als Lebensstil:

Vergiss die langweiligen Vorlesungen und mach etwas, das wirklich Spaß macht! Hol Dir Inspiration von überall her – sei es bei einem Street-Art-Festival oder durch das Binge-Watching von YouTube-Videos.

3. Praxis, Praxis, Praxis:

Lass die reine Theorie und tauche in die echte Welt ein. Praktika, freie Projekte – mach alles, was Dir über den Weg läuft. Nur so wird aus der Theorie wahre Content-Creator-Magie.

4. Kreativität ist der beste Lehrer:

Niemand sagt, dass Du stundenlang in Büchern wühlen musst. Geh raus, probiere Dinge aus, mache Fehler, und lerne daraus. Kreativität entwickelt sich am besten, wenn man sich traut, etwas Verrücktes zu tun.

5. Technik-Geek werden:

OK, Du musst kein Nerd sein, aber ein bisschen technisches Know-how schadet nie. Verschaff dir einen Überblick über wichtige Grafikdesign-Tools, probier dich in Videobearbeitung aus – je mehr du drauf hast, desto besser!

6. Komm in die Community:

Keiner hat gesagt, dass du das alleine angehst. Tauch ein in die Welt der Kreativen! Networking-Events, Social-Media-Gruppen – je mehr Leute du triffst, desto größer wird deine kreative Gang.

7. Selbstvermarktung mit Style:

Vergiss öde Bewerbungsschreiben – im Beruf Content Creator bist du dein eigener Markenbotschafter. Sei auf Social Media präsent, baue ein schickes Portfolio und lass die Welt wissen, dass du DER nächste Content-Creator bist.

Insgesamt gilt: Sei kreativ, mutig und vor allem – hab Spaß auf dem Weg zum Content Creator! Denn wenn du deine Leidenschaft in jeden Content-Tweet, jedes Bild und jedes Video steckst, wirst du nicht nur Erfolg haben, sondern dabei eine Menge Spaß haben. 

Fazit: Der Content-Creator-Club ruft!

Content Creation ist nicht nur kreativ, sondern auch finanziell lohnend. Gleichzeitig können wir mit den Klischees zu dem Beruf Content Creator Schluss machen: Hier ist Vielfalt und Spaß angesagt, egal ob in Agenturen oder solo. Wer Mut hat, wird definitiv belohnt. Also: Auf zum Content-Creator-Club, um die digitale Welt zu rocken! 

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