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Das Prinzip Jobhopping: Auf der Suche nach dem perfekten Match

Manuela 13.12.23

Wenn es um die Arbeitsstelle geht, lautete früher das Motto: "Bleib (gefälligst), wo du bist!". Doch heutzutage scheint die Devise eher zu lauten: "Probier mal etwas Neues aus!" – Und das nennt sich dann Jobhopping. Statt sich jahrelang an einen Arbeitsplatz zu ketten, tauschen viele Arbeitnehmer:innen heute die Bürostühle schneller als Handys. Aber warum eigentlich? Und wie passt das Ganze in den ohnehin schnelllebigen Marketing- und Agenturalltag?

Inhaltsverzeichnis

 

Was ist dieses Jobhopping überhaupt?

Jobhopping ist quasi das Tinder der Arbeitswelt – nur dass es hier nicht um Dates, sondern um Jobs geht. Anstatt Jahre bei derselben Firma zu verbringen, springt man von einem Arbeitsplatz zum nächsten. Statt also auf einem geradlinigen Karrierepfad zu verweilen (und sich zu langweilen), hüpfen Jobhopper von einer Job-Insel zur nächsten, als wären sie auf einer Reise durch einen beruflichen Abenteuerpark. Klingt verrückt? Ja, ein bisschen. Aber es hat Methode. Jobhopping ist wie der wilde Ritt auf der Karriere-Achterbahn: Man weiß nie genau, was als Nächstes kommt, es verspricht aufregende Kurven, rasante Abfahrten und vielleicht sogar den ein oder anderen Looping im Lebenslauf.

Das sind die Jobhopping Vorteile für  Arbeitnehmer:innen

1. Abenteuerlustiges Erfahrungsspektrum

Stellt Euch vor, ihr könntet in kürzester Zeit mehr Berufe “testen” als ein Fashion Blogger Outfits. Exakt das ist Jobhopping. Besonders im kreativen Chaos von Agenturen, wo jeder Tag eine Überraschungsparty ist, kann das richtig Laune machen. Von der strategischen Planung bis zur kreativen Umsetzung, vom kleinen Start-up bis zum Global Player – Jobhopper erleben die volle Bandbreite der Arbeitswelt und erweitern ihre Skills schneller als man "Karrieresprung" sagen kann.

2. Schnell hoch die Karriereleiter

Wer will schon ständig das Gefühl haben, ohne Wind in den Segeln in einem endlosen, trüben See der Arbeit zu treiben. Das Boot der beruflichen Reise bewegt sich kaum vorwärts und bleibt in einer Flaute der Stagnation stecken. Mit Jobhopping könnt Ihr die Erfolgsrampe unheimlich schnell hochrauschen. Denn Herausforderungen bedeuten oft auch, dass man schneller Karriereleitern erklimmt und sich nicht auf der untersten Sprosse festnagelt. Jeder Jobwechsel ist wie ein starker Rückenwind, der eurer beruflichen Entwicklung Auftrieb gibt und bei dem ihr nicht nur neue Fähigkeiten lernt, sondern ebenfalls den eigenen Wert auf dem Arbeitsmarkt steigert.

3. Die coolen Kids machen's vor

In der Ära der flexiblen Arbeitsmodelle gelten Jobhopper als die coolen Kids der Berufswelt. Unternehmen schätzen zunehmend Anpassungsfähigkeit und Vielseitigkeit – genau das, was Jobhopper mitbringen. Wer sich also in verschiedenen Welten auskennt, ist vielleicht nicht nur der Held des Tages, sondern auch der Traummitarbeiter schlechthin.

Warum sollte das Jobhopping im Marketing und in Agenturen funktionieren?

1. Frische Brise für kreative Köpfe

In der schrillen Welt des Marketings und in Agenturen sorgt Jobhopping für eine stetige Frischzellenkur. Der Wechsel zwischen unterschiedlichen Projekten und Unternehmen sorgt nicht alleine für neue Ideen, sondern zusätzlich für eine geballte Ladung Kreativität ins Agenturleben. Ihr bringt so frische Perspektiven und die Fähigkeit mit, euch in neue Projekte zu stürzen und sie mit einem kreativen Feuerwerk zu bereichern.

2. Bunte Einblicke in die Branche

Das Marketing ist so bunt wie eine Tüte Gummibärchen. Beim Jobhopping schmeißt ihr euch sozusagen eine volle Hand dieser bunten Leckerbissen ein und erlebt dabei diverse Geschmacksrichtungen in Form verschiedener Branchen und Einsatzorte. Diese Vielfalt ist Gold wert, wenn es darum geht, die Bedürfnisse verschiedenster Kund:innen zu verstehen und neue Marketingstrategien zu entwickeln. Mit einem reichen Erfahrungsschatz könnt ihr euch als wandelnde Enzyklopädie präsentieren, die Trends versteht und dazu beiträgt, diese zu setzen.

3. Netzwerken deluxe

Jobhopping bedeutet auch, dass ihr mit einer Vielzahl von Kolleg:innen und Kontakten nach Hause kommt. In einer Welt, in der Kontakte oft das Ticket zu neuen Chancen sind, ist das wie eine VIP-Eintrittskarte zur besten Party der Stadt. Eure beeindruckende Kontaktliste ist ein Schatz an Beziehungen, der euch nicht nur beruflich, sondern ebenfalls persönlich bereichert. 

Jophopping: Alles Gold, was glänzt? 

Das hört sich ja wunderbar an, aber hat Jophopping wirklich nur Vorteile? Die Antwort lautet klar: “Nein!”. Obwohl das Hüpfen von Job zu Job für Arbeitnehmer wie ein aufregendes Abenteuer klingt, kann es für Arbeitgeber in einem Personal-Albtraum enden. Ständige Mitarbeiterwechsel bedeuten, dass öfter 'Willkommen im Team' gesagt werden muss, als es allen lieb wäre. Das ist zeitintensiv und bringt auch das perfekte Teamgefüge durcheinander.

Und lasst uns ehrlich sein, jedes Unternehmen hat seine ganz eigene Sprache und Kultur. Durch ständiges Jobhopping haben neue Mitarbeiter:innen Schwierigkeiten, sich tatsächlich in die Tiefen der Materie einzuarbeiten. Die Einarbeitungszeit kann länger dauern als der Durchschnittsurlaub, und währenddessen bleiben einige wichtige Projekte auf der Strecke. 

Ein weiteres Problem für Arbeitgeber besteht darin, dass jemand, der ständig die berufliche Bühne wechselt, sich möglicherweise nicht wirklich verpflichtet fühlt, Teil des epischen Dramas zu sein, welches in Agenturen tagtäglich aufgeführt wird. Und Hand aufs Herz: Niemand will Mitarbeiter:innen, die nach drei Monaten wieder kündigen. Für den Jobhopper selbst existieren allerdings auch einige Nachteile: Der Lebenslauf sieht durch die schnellen Sprünge von Job zu Job nicht besonders gut aus. Keine Arbeitsstelle weist eine längere Zusammenarbeit als 6 Monate auf. Im Umkehrschluss kann es so dazu führen, dass sich Bewerber:innen mit ihrem wechselhaften Lebenslauf eigenständig ins Aus schießen. 

Kurz gesagt, während Jobhopping für den/die Mitarbeiter:in vielleicht zunächst wie ein rasantes Abenteuer aussieht, leidet ab einem gewissen Grad der Lebenslauf und Arbeitgeber haben eher das Gefühl, dass sie versuchen, Jonglierbälle zu fangen – unberechenbar und schwer in der Hand zu behalten.

Unser Fazit: Die wilde Fahrt durch das Jobhopping-Wunderland

Hinter dem Begriff Jobhopping steckt mehr als nur der Drang nach Veränderung – es ist eine Strategie für die Karriere, welche so aufregend ist wie eine Achterbahnfahrt. Der Wechsel zwischen verschiedenen Jobs kann also neben beruflichem Wachstum auch zu einer abenteuerlichen Reise durch den schillernden Karrierezirkus der Agenturarbeit führen. 

Also, warum nicht mal den Looping der beruflichen Möglichkeiten wagen? Wer weiß, vielleicht wartet euer Traumjob auf euch, und die nächste spannende Phase der Karriere beginnt mit einem beherzten Sprung. Buckle up, die Fahrt geht weiter! Und denkt daran: Es gibt keine Grenzen, nur neue Horizonte!

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